Litauens Milchsektor ist für ein erhebliches Wachstum im kommenden Jahrzehnt positioniert, mit Prognosen, die auf einen möglichen Anstieg der Milchproduktion um etwa 800.000 Tonnen hindeuten. Dieser landwirtschaftliche Betrieb stellt eine seltene Gelegenheit dar, einen voll funktionsfähigen, großflächigen Agribetrieb in einer der vielversprechendsten Agrarregionen Europas zu erwerben.
Die Immobilie vereint zwei hochkomplementäre Produktionszweige: umfangreichen Ackerbau auf 1.000 Hektar hochwertigen Landes und einen bedeutenden Milchviehbetrieb mit etwa 600 Kühen. Das Land liegt im 'Milchgürtel', wo die natürlichen Bedingungen für die Milchproduktion besonders günstig sind, was diesem Unternehmen inhärente Wettbewerbsvorteile verschafft.
Marktgrundlagen und wirtschaftlicher Kontext
Jüngste Daten zeigen, dass sich die litauischen Milchpreise bei etwa 51,76 Euro-Cent pro Kilogramm stabilisiert haben, während Litauen in diesem Vermarktungsjahr mit 1,95 Millionen Tonnen zum zweitgrößten Weizenexporteur der Europäischen Union aufgestiegen ist. Die strategische Ausrichtung des Betriebs auf Zuckerrüben, Winterweizen und Winterraps positioniert ihn vorteilhaft innerhalb etablierter Exportmärkte.
Das Unternehmen profitiert von einer modernen Infrastruktur, einschließlich neuer Getreidesilos und einer speziellen Verarbeitungsanlage zur Herstellung von ganzen getrockneten Rübenschnitzeln für die Viehfütterung. Diese vertikale Integration reduziert die Abhängigkeit von externem Futter – ein bedeutender Vorteis angesichts der historischen Volatilität der Betriebsmittelkosten – und sorgt für eine erhöhte operative Widerstandsfähigkeit.
Investitionsmerkmale und Wachstumspotenzial
Der Betrieb erstreckt sich über gut konsolidierte Felder rund um den zentralen Komplex, was einen effizienten Maschineneinsatz ermöglicht und die Betriebskosten minimiert. Mit einer bereits vorhandenen umfassenden Ausrüstung bietet das Unternehmen eine sofortige Betriebskontinuität für Investoren, die etablierte Einnahmequellen suchen, anstatt Entwicklungsprojekte, die erhebliche Kapitalaufwendungen erfordern.
Seit 2014 ist es Ausländern, die die europäischen und transatlantischen Integrationskriterien erfüllen, gestattet, Agrarland in Litauen zu erwerben, wobei die Vorschriften jedoch eine maximale Fläche von 500 Hektar pro Person oder assoziierten Personen vorsehen. Die Struktur dieser Immobilie mit 750 Hektar im Privateigentum des lokalen Landwirts und 230 Hektar im Besitz der Gesellschaft bietet Flexibilität für internationale Investoren.
Die Lage in der Region Šiauliai platziert das Unternehmen in Litauens erstklassiger Agrarregion, die durch Bodenqualitätsbewertungen von 50 Punkten nach dem litauischen System gekennzeichnet ist. In unmittelbarer Nähe sind weitere Ackerflächen erhältlich, was Spielraum für eine weitere Expansion bietet. Darüber hinaus bietet ein angrenzend an die Produktionsgebäude gelegenes, genehmigtes Biomethan- und Biogasprojekt Möglichkeiten zur Energiediversifizierung und Renditesteigerung.
Für professionelle Investoren, die ein Engagement in der baltischen Landwirtschaft suchen, bietet diese Immobilie Größe, etablierte Abläufe und klare Wege zur Wertsteigerung durch Modernisierung und strategische Entwicklung.
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