Anteilsverkauf über eine neu gegründete litauische Betriebsgesellschaft.
Die Referenz L00729LT umfasst ein Pflanzenproduktionsunternehmen mit 720 Hektar in Litauen. Die Ackerfläche wird auf Grundlage langfristiger Pachtverträge bewirtschaftet; die etablierte Fruchtfolge umfasst Winterweizen, Winterraps, Wintergerste und Leguminosen. Die gewichtete Bodenqualitätszahl liegt auf der nationalen litauischen Skala über 55 Punkten.
Die Transaktion umfasst eine eigene Gebäudefläche von fünf Hektar mit Lagerhalle, Garage, Trockenraum, Werkstatt und Unterkunft für saisonale Aufenthalte. Das Unternehmen verfügt zudem über Maschinen für die laufende Produktion. Die vorgeschlagene Transaktion ist als Anteilsverkauf über eine neu gegründete litauische Betriebsgesellschaft strukturiert. Investorenanfragen, Präsentationen und Besichtigungen werden von Jesper Kjær ApS betreut.
Litauen verbindet eine etablierte landwirtschaftliche Tradition mit dem Rechts- und Betriebsrahmen der Europäischen Union. Die Europäische Kommission beschreibt das Land als Standort mit vergleichsweise günstigen Produktionsbedingungen, zugleich jedoch mit strukturellen Einschränkungen durch die große Zahl kleinerer Betriebe. Rund 45 % der Fläche Litauens werden landwirtschaftlich genutzt; der Primärsektor einschließlich Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei trägt 3,6 % zur nationalen Bruttowertschöpfung bei. Ländliche Gebiete bleiben für die wirtschaftliche und soziale Struktur des Landes bedeutend, sodass Landwirtschaft, Flächenmanagement und ländliche Unternehmensentwicklung zentrale Bestandteile der litauischen Politikagenda sind.
Der litauische Pflanzenproduktionssektor umfasst Getreide, Ölsaaten und Leguminosen und stützt sich auf langjährige landwirtschaftliche Erfahrung sowie eine kommerzielle Agrarbasis. Bei der Prüfung eines Ackerbaubetriebs durch einen Investor gehen die relevanten Fragen über die reine Hektarzahl hinaus. Pachtsicherheit, Feldstruktur, Bodenklassifikation, Fruchtfolge, Lager- und Trocknungskapazitäten, Werkstatteinrichtungen, Einsatzbereitschaft der Maschinen und Organisation der Betriebsgesellschaft beeinflussen, wie ein Unternehmen bewertet und übertragen werden kann.
Der litauische GAP-Strategieplan 2023–2027 soll die nachhaltige Entwicklung des Agrar- und Lebensmittelsektors unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung verbessern, die Tragfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe stärken, nachhaltige Produktionsmethoden und die Anpassung an den Klimawandel fördern sowie Innovationen in ländlichen Gebieten voranbringen. Es handelt sich um nationale politische Ziele und nicht um Garantien für ein einzelnes Objekt. Sie bieten dennoch einen nützlichen Rahmen, um die in der modernen litauischen Landwirtschaft erwarteten Standards, Dokumentationen und Betriebsplanungen zu verstehen.
Das Objekt befindet sich im Norden Litauens. Ohne allgemeine regionale Bedingungen als objektspezifische Vorteile zu werten, kann ein Investor das weitere Umfeld nutzen, um praktische Aspekte wie die Verteilung der Flächen, die Erreichbarkeit zwischen Betriebsbereichen, Beziehungen zu Grundeigentümern, die Verfügbarkeit landwirtschaftlicher Lohnunternehmer und Dienstleister sowie die Verbindung zwischen Pflanzenproduktion und Infrastruktur vor Ort zu prüfen. Die dokumentierte Bündelung des Pachtbetriebs zusammen mit der eigenen Gebäudebasis bietet einen klaren Ausgangspunkt für diese Prüfung. Eine lokale Verifizierung bleibt wesentlich, insbesondere hinsichtlich der Pachtvertragspartner, der Zufahrtsregelungen und des Zustands der Betriebsvermögenswerte.
Bei der Referenz L00729LT handelt es sich um ein Pflanzenproduktionsunternehmen, das rund 720 Hektar Ackerland auf Grundlage langfristiger Pachtverträge bewirtschaftet. Das dokumentierte Anbauprofil umfasst Winterweizen, Winterraps, Wintergerste und Leguminosen. Die gewichtete Bodenqualitätszahl liegt auf der litauischen Skala über 55 Punkten; im Projektmaterial wird als durchschnittlicher Vergleichswert für Ackerböden 40 Punkte angegeben. Dieser Bodenwert ist eine projektspezifische Klassifikation und sollte zusammen mit den detaillierten Flächeninformationen geprüft werden, die im Transaktionsprozess bereitgestellt werden.
Die Betriebsplattform umfasst eine eigene Gebäudefläche von rund fünf Hektar. Zu den Gebäuden gehören Lagerhalle, Garage, Trockenraum und Werkstatt sowie Unterkünfte für saisonale Aufenthalte. Das Unternehmen verfügt zudem über Maschinen für die laufende Produktion. Tierhaltung ist nicht Bestandteil des Projekts. Die vorgeschlagene Transaktion ist als Anteilsverkauf über eine neu gegründete litauische Betriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung strukturiert. Die Kombination aus gepachteten Produktionsflächen, eigener Betriebsbasis und Maschinen bildet eine klar definierte Unternehmensstruktur für die weitere kaufmännische, technische und rechtliche Prüfung.
Der wesentliche Reiz des Projekts liegt in der Möglichkeit, eine laufende Ackerbauplattform statt eines unentwickelten Flächenkonzepts zu prüfen. Fruchtfolge, Bodenklassifikation, Gebäude, Trocknungs- und Werkstatteinrichtungen, Maschinen und gesellschaftsrechtliche Transaktionsstruktur können jeweils im Rahmen eines koordinierten Due-Diligence-Prozesses untersucht werden. Entwicklungsmöglichkeiten sollten anhand verifizierter Pachtunterlagen, Flächenlagen, Maschinenzustand, Betriebskapitalbedarf, lokaler Betriebskosten und des eigenen Bewirtschaftungsplans des Investors bewertet werden. Die allgemeine litauische Agrarpolitik und das Marktumfeld stellen keine Ergebnisprognose für dieses Unternehmen dar.
Da die Flächen gepachtet sind, haben Qualität und Laufzeit des Pachtportfolios besondere Bedeutung. Investoren sollten die Verträge einzeln prüfen, Verlängerungs- und Indexierungsklauseln bestätigen, die Konzentration der Verpächter bewerten und untersuchen, wie die Flächen einen effizienten täglichen Betrieb unterstützen. Die eigene Gebäudefläche und der Maschinenbestand sollten ebenfalls detailliert besichtigt werden, damit die Transaktion als vollständiges Betriebssystem und nicht lediglich anhand einer hervorgehobenen Hektarzahl beurteilt werden kann.
Jesper Kjær ApS ist ein unabhängiges dänisches Entwicklungs- und Maklerunternehmen, das 2001 gegründet wurde und seit 2003 einen besonderen Schwerpunkt auf Investitionsprojekte in Land- und Forstwirtschaft legt. Das Unternehmen arbeitet mit lokalen Partnern, Eigentümern und Investoren in ausgewählten Märkten Mittel- und Osteuropas zusammen. Für L00729LT bearbeitet Jesper Kjær ApS Investorenanfragen, koordiniert die Präsentation der verfügbaren Projektinformationen und unterstützt den Dialog auf dem Weg zu einem strukturierten Transaktionsprozess. Das Angebot stellt keine finanzielle, rechtliche oder steuerliche Beratung dar.
Investoren sollten das vollständige Projektmaterial, die Pachtunterlagen, Gesellschaftsinformationen, Vermögenslisten und die Bedingungen vor Ort prüfen, bevor sie eine Schlussfolgerung ziehen. Weitere Informationen, Präsentationsunterlagen und die Vereinbarung einer Besichtigung können über Jesper Kjær ApS angefordert werden.
Falls das dargestellte Objekt nicht genau Ihren Suchkriterien entspricht, kontaktieren Sie uns bitte, um weitere ausgewählte Möglichkeiten zu besprechen, die gegebenenfalls verfügbar sind.
Einige Transaktionen werden diskret abgewickelt. Käufer und Verkäufer können ihre Kriterien bei Jesper Kjær ApS hinterlegen.
Häufig gestellte Fragen
zu Investitionen in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Naturimmobilien in Mittel- und Osteuropa
Was ist Jesper Kjær ApS?
Jesper Kjær ApS ist ein unabhängiges dänisches Entwicklungs- und Maklerunternehmen, das 2001 gegründet wurde und seit 2003 einen besonderen Schwerpunkt auf Investitionsprojekte in Land- und Forstwirtschaft legt.
Was macht Jesper Kjær ApS?
Das Unternehmen identifiziert ausgewählte Möglichkeiten, stellt den Kontakt zwischen Verkäufern und Käufern her und unterstützt den Prozess bis zu einer professionellen und strukturierten Transaktion.
Was wird unter der Referenz L00729LT angeboten?
Die Referenz L00729LT bezeichnet ein Pflanzenproduktionsunternehmen mit 720 Hektar in Litauen, das auf gepachtetem Ackerland betrieben wird.
Was sind die wichtigsten betrieblichen Merkmale von L00729LT?
720 ha gepachteter Ackerbaubetrieb mit Gebäuden, Maschinen und dokumentierter Fruchtfolge.
Wie ist die vorgeschlagene Transaktion strukturiert?
Anteilsverkauf über eine neu gegründete litauische Betriebsgesellschaft.
Wie können potenzielle Investoren Jesper Kjær ApS kontaktieren?
Kontaktieren Sie Jesper Kjær telefonisch unter +45 51361495 oder per E-Mail an jk@jkaps.dk.